Krabben und Hummer
Krabben, Krebse und Hummer gehören zur Familie der Gliederfüßer und zeichnen sich durch ihre harten Schalen aus, die vor dem Verzehr geöffnet werden muss. Dies stellt so manchen Gourmet vor eine beträchtliche Herausforderung. Krabben sind noch die Harmlosesten in diesem Trio. Meist landen sie bereits fertig ohne Schale auf dem Teller. Doch wer an das köstliche Fleisch von Krebs und Hummer herankommen will, muss diesen schon mit „schwerem Werkzeug“ zu Leibe rücken.
Pikante Krabben-Pasta
500 g Bandnudeln
1 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel
5 Champignons
2 cl Cognac
100 ml trockener Weißwein
1 Knoblauchzehe
1 TL Pfeffer
1 Tl Gemüsebrühe
1 Messerspitze Muskat
1 Bund Petersilie
1 Prise Salz
200 ml passierte Tomaten
1 Becher Sahne
100 g gekochte Krabben
Die Champignons reinigen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden, und in dem Olivenöl glasig dünsten. Dann die Champignons hinzugeben und mit Salz und Pfeffer – möglichst frisch aus der Mühle – kurz anbraten. Champignons mit dem Cognac ablöschen und mit dem Weißwein auffüllen. Den Knoblauch durchpressen und hinzufügen. Brühe und Muskat hinzugeben und mit der Hälfte der feingehackten Petersilie würzen. Das Ganze kurz aufkochen lassen.
Danach die passierten Tomaten und die Sahne unterrühren und bei geringer Hitze unter ständigem Rühren etwa 5 Minuten leise kochen lassen. Ganz zum Schluss die Krabben in die Soße geben und warm werden lassen. Vorsicht: nicht kochen, da sie sonst hart werden!
Die Nudeln auf Tellern mit der Soße anrichten und mit der übrigen Petersilie verzieren.
Hummer-Thymian-Risotto
Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten
1 Hummer à 400 g
1 EL Olivenöl
4 EL Butter
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Thymian
200 g Risottoreis
600 ml Fischfond
150 ml Sekt
1 TL eingelegte rote Pfefferkörner
1 EL Petersilie
Zunächst den Hummer vorbereiten: Die Scheren abtrennen und mit dem Messerrücken oder der Zange aufbrechen. Dann den Körper mit einem scharfen Messer der Länge nach aufschneiden und Eingeweide und Kiemen entfernen. Die Pfefferkörner gut abtropfen und grob hacken. Das Fleisch aus dem Schwanz lösen, grob hacken und beiseitestellen.
In einer großen Pfanne die Hälfte der Butter mit dem Öl erhitzen. Die Zwiebel fein würfeln und glasig dünsten. Den Knoblauch durchpressen und hinzufügen. Einige Sekunden warten, bis der Knoblauch ausgelassen ist. Den Reis untermischen und warten bis er glasig wird. Dabei ständig rühren, damit er nicht anbrennt. Schließlich den frischen, fein gehackten Thymian zufügen und das Ganze bei geringer Hitze durchziehen lassen. Im Laufe von etwa 25 Minuten immer wieder Fischfond unterrühren und köcheln lassen, bis die gesamte Flüssigkeit vom Reis aufgesogen ist.
Nun das Hummerfleisch hinzugeben und noch einmal aufkochen lassen. Den Sekt zugießen und warten, bis auch er vom Reis aufgesogen ist. Erst dann die abgegossenen und grob zerkleinerten Pfefferkörner mit dem Rest der Butter und der Petersilie einrühren. Kurz durchziehen lassen und servieren, solange es noch heiß ist.
Krebs-Risotto
Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten
400 g Risottoreis
1 Liter Wasser
125 Gewürzpaste für Krebssuppe
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
200 ml trockener Weißwein
200 g Krebsfleisch
Salz
Pfeffer
1 Bund Dill
Zunächst das Wasser zum Kochen bringen und die Gewürzpaste unterrühren. Die Schalotten klein hacken. In einem zweiten Topf das Olivenöl erhitzen und den Knoblauch darin auslassen. Die gehackten Schalotten und den Reis dazugeben und ebenfalls glasig werden lassen. Das Ganze mit dem Weißwein ablöschen. Bei geringer Hitze etwas einkochen lassen. Jetzt die Krebssuppe nach und nach einrühren und den Reis im geschlossenen Topf garen. Immer wieder umrühren, sonst brennt der Reis an.
Die Wärmequelle ausschalten und das Krebs-Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken. Einen El Butter unterrühren und nach Belieben mit fein gehacktem Dill verfeinern. Das Risotto muss noch ein wenig quellen.
Währenddessen Olivenöl erhitzen und das Krebsfleisch darin anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Dill würzen und alles gemeinsam servieren.